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26.03.2007 [Das Leben ist schön]

Ich sitze hier mit einem Stück Kuchen in unserer sonnendurchfluteten Küche und nur ab und an bumst Sohnemann mit seinem Kopf gegen die Tischplatte.
Wir waren gerade über eineinhalb Stunden lang draußen und haben das schöne Wetter genossen. 
Wir haben am Bach gesessen und die Natur gefühlt, gesehen, gehört. 
Er auf einer warmen Unterlage saß dort wie der König höchstpersönlich und nahm Rinden, kleine Tiere und Pflanzen um sich herum in Augenschein (und in den Mund, woran ich ihn zumindest bei lebender Materie gehindert habe). Dort saßen wir eine viertel Stunde, eine halbe Stunde und noch länger, und es war wunderschön. Der Kobold ist bei Krabbelversuchen bergauf leider ein paar Schritte bergab gepurzelt, was seinem Entdeckerdrang aber keinen Abbruch tat. Der Rückweg war dank der Krankheit die letzten drei Wochen nicht sehr spaßig, aber ich denke, mit ein wenig Training schaffe ich in den nächsten Wochen gute Fortschritte. Ich war wohl gesundheitlich durch eine Grippe noch nie so allumfassend angeschlagen – und das trotz sehr starker Medikamente… So, und jetzt weiter mit den vielen Kleinigkeiten, die hier liegen geblieben sind, weil ich völlig schachmatt war.

Kati 26.03.2007, 06.00

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Das Tragische an diesem Leben ist nur, dass es auf einer wahren Geschichte beruht.

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Do what is right. Not what is easy.
you want. It doesn't matter anyway.