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Brandgefahr

Es vergeht inzwischen kein Sommer ohne verheerende Waldbrände. Auch dieser Juli verging so gut wie ohne Regen. Die Flüsse sind ausgetrocknet, die Hitze ist unterträglich, der Boden und alles, was darauf liegt, knochentrocken. Ich denke dieser Tage immer wieder daran, wo ich meine Zeit verbringen möchte, wenn meine Kinder groß und ausgezogen sind. Die Besuche in der oberrheinischen Tiefebene bei meiner sehr großen Tochter und dem Baby sagen mir sehr klar: Nicht dort. Ich habe 10 Jahre meiner Kindheit dort verbracht und es ist einfach zu heiß, zu trocken. Ich will mich nicht mehrere Monate des Jahres drinnen verstecken müssen. Der Norden, meine Heimat, hat mich immer gereizt. Und ja, dort ist es deutlich kühler. Regnet mehr. Aber ich sehe auch, wie sehr mir die Fahrten zu Kind und Enkel jetzt schon zusetzen und das sind nur 4 Stunden Fahrt. Also fällt der Norden inzwischen auch weg. In 4 Jahren sind all meine Kinder volljährig. Wenn ich genetische Prädisposition und Lebenserwartung in meiner Familie zusammennehme, bleiben mir vielleicht noch 20 Jahre. Wenn ich davon ausgehe, dass ich alleine bleibe, dann ist mir ein Haus zu groß und zu arbeitsintensiv, aber ich weiß, ich werde nicht mehr in Wohnungen leben können. Es ist schwierig.

Kati 16.08.2026, 18.00

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Kommentare zu diesem Beitrag

1. von Celesbi

Ein fahrbares Haus?

vom 18.08.2026, 13.18


Das Tragische an diesem Leben ist nur, dass es auf einer wahren Geschichte beruht.

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