Ausgewählter Beitrag

Meine Lieblingsgilde

Das wars dann wirklich. 

Die Bundeshordenspiele 2026 sind vorbei, die Punkte sind gezählt, die Siegerin gekürt – und bevor ich mich jetzt auslogge und für ein paar Tage verschwinde, möchte ich euch noch ein paar leise Worte da lassen, die eben im Discord vermutlich untergegangen wären. 

Allem voran möchte ich danke sagen. Danke, dass ihr euch immer wieder auf diesen ganzen Wahnsinn hier einlasst. 
Auf Aufgaben, Regeln, Joker, bekloppte Ideen, bei denen mehr als einmal die berechtigte Frage im Raum stand, was eigentlich mit mir nicht stimmt. 

Ich konnte mir all das ausdenken. Aber lebendig gemacht habt es ihr. 

Weil ihr mitgemacht habt. Weil ihr euch festgebissen, aufgeregt, geflucht, gelacht und gegenseitig geholfen habt. Weil aus irgendwelchen Aufgaben plötzlich Geschichten entstanden sind. Jochen wäre nur ein Großmeerrochen gewesen. Margoss irgendein vergessener NPC auf einer Insel. Archäologie einfach nur ein ziemlich staubiger Nebenberuf. Und Person C vermutlich längst vergessen. 

Jetzt sind das Erinnerungen. Und ich glaube, genau dafür bin ich am dankbarsten. 
Für die gemeinsame Zeit. 
Für all die Abende im Discord. 
Für das Durcheinander. 
Für die völlig unerwarteten Situationen, die ich niemals hätte planen können. 
Für die Momente, in denen ihr mich zum Lachen gebracht habt. 
Und auch dafür, dass ihr mir vertraut und euch immer wieder auf Dinge eingelassen habt, ohne zu wissen, was ich als Nächstes mit euch vorhabe. 

Ich weiß, dass ich nicht immer so fair sein kann, wie es einem echten Wettbewerb entspricht und wie manche sich das vielleicht wünschen würden. Aber dafür sind wir alle zu unterschiedlich. Haben zu unterschiedliche Fähigkeiten, Mechanismen, Zeitfenster, Kapazitäten, Lebensumstände, Begabungen und Anlagen. Ich weiß aber recht gut, wen man hochpeitschen kann, wer den Nervenkitzel einer schwierigen Aufgabe zu schätzen weiß, wer über sich hinauswachsen will und wer genau dafür nicht hier ist. 
Und das bedeutet auch, dass da unterschiedliche Maßstäbe angelegt werden und in meinen Augen auch angelegt werden müssen. Ist das fair? Wahrscheinlich nicht. Aber ich bemühe mich, dass es stattdessen gerecht bleibt. 

Ich habe in den letzten Monaten unglaublich viel Zeit in diese Spiele gesteckt. Und wenn ich jetzt zurückblicke, dann möchte ich nicht einfach nur „Danke sagen, weil das nicht mal im Ansatz dem gerecht werden kann, was ich empfinde. 
Ich wollte euch also etwas dalassen, das bleibt. In den letzten Monaten sind ein paar Lieder entstanden. Über euch. Und ich glaube, mir ist erst beim Schreiben wirklich bewusst geworden, wie persönlich das eigentlich ist. 
In jedem Wort steckt, wie ich euch sehe. Was ich mit euch verbinde. Welche Seiten an euch mir auffallen, worüber ich bei euch lachen muss und was ich an euch besonders finde. 
Natürlich ist das nur mein Blick. 
Keines dieser Lieder kann einen ganzen Menschen erzählen. 
Und vielleicht erkennt ihr euch an manchen Stellen sofort wieder und denkt an anderen: ‘So sieht die mich?‘ Das ist okay. 

Ich möchte nur, dass ihr im Zweifelsfall immer daran denkt, dass diese Lieder für mich eine Liebeserklärung an jeden Einzelnen von euch sind, an all eure Macken und Eigenarten und Besonderheiten. 

Also: Danke für eure Zeit.  
Danke für die Erinnerungen.

Kati 09.08.2026, 21.00

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Das Tragische an diesem Leben ist nur, dass es auf einer wahren Geschichte beruht.

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