Seit meine Kinder alt genug sind, den Wert von Geld zu verstehen, mache ich etwas mit ihnen, das auf Außenstehende gelegentlich ziemlich befremdlich wirkt: Ich biete ihnen Geld für Dinge an.
Manchmal für Arbeit. Streich den Gartenzaun. Räume etwas weg. Übernimm eine Aufgabe, die Zeit und Kraft kostet. Manchmal für Überwindung: Spring angezogen in den kalten Pool. Geh barfuß in den Schnee. Lass dir Ketchup über den Kopf kippen. Manchmal ist das Angebot lächerlich niedrig, manchmal überraschend hoch. Und manchmal erhöhe ich, wenn ein Kind Nein sagt.
Was dabei aussieht wie ein albernes Spiel mit Geld, ist für mich seit vielen Jahren Erziehungsarbeit.
Denn ich möchte, dass meine Kinder eine Frage beantworten können, lange bevor die Welt beginnt, sie ihnen mit wirklichen Konsequenzen zu stellen:
Was bin ich bereit, für eine Gegenleistung von mir herzugeben?
Zeit hat einen Wert.
Arbeit hat einen Wert.
Überwindung hat einen Wert.
Bequemlichkeit hat einen Wert.
Aber auch die eigene Würde, körperliche Grenzen, Ekel, Angst und persönliche Überzeugungen haben einen Wert – und manche davon sollten überhaupt keinen Preis haben.
Das kann man einem Kind erklären. Man kann aber auch einen Erfahrungsraum schaffen, in dem es diese Unterschiede selbst entdeckt.
Wenn ich fünf Euro dafür biete, angezogen in einen kalten Pool zu springen, muss das Kind in sich hineinhorchen. Ist mir das fünf Euro wert? Vielleicht lautet die Antwort begeistert Ja. Vielleicht Nein. Dann biete ich möglicherweise zehn. Und plötzlich geschieht etwas Interessantes: Das Kind muss nicht mehr nur den Pool bewerten. Es muss sich selbst bewerten: Wie unangenehm ist mir das wirklich? Ist mein Nein ein „nicht für fünf Euro oder ein „überhaupt nicht?
Genau dort entsteht etwas, das später kaum durch Belehrung nachzuholen ist: eine innere Skala.
Mit den Jahren werden die Entscheidungen differenzierter. Es gibt Dinge, für die ein Kind schon bei zwei Euro lachend sagt: „Gib her, mach ich. Es gibt Arbeit, bei der fünf Euro inzwischen mit völliger Selbstverständlichkeit abgelehnt werden, weil das Kind längst verstanden hat, dass mehrere Stunden seiner Zeit und Arbeitskraft mehr wert sind. Und es gibt Angebote von fünfzig Euro und mehr, bei denen das Nein keinen Millimeter weicher wird.
Diese letzten Neins sind vielleicht die wichtigsten.
Denn ein junger Mensch, der erlebt hat, dass ein Angebot steigen kann und trotzdem nicht angenommen werden muss, lernt etwas Fundamentales:
Nicht alles an mir steht zum Verkauf.
Gleichzeitig lernen meine Kinder verhandeln. Wer zehn Euro angeboten bekommt, darf fünfzehn verlangen. Er darf ausprobieren, wie weit die andere Seite gehen wird. Aber auch Verhandlung braucht Realitätssinn. Wer auf zehn Euro mit zweihundert reagiert, verhandelt nicht, sondern verlässt den gemeinsamen Rahmen. Also lernen sie, Gegenüber zu lesen: Tonfall, Gesichtsausdruck, Entschlossenheit, Spielfreude, Verhandlungsspielraum. Ist das erste Angebot bereits ziemlich endgültig? Oder steckt darin ein unausgesprochenes „Versuch es ruhig?
Das ist soziale Kompetenz in einer sehr unmittelbaren Form. Nicht Manipulation, sondern die Fähigkeit, gleichzeitig bei sich und beim Gegenüber zu sein.
Und dann sind da Geschwister.
Mehrere Kinder machen aus solchen Situationen ein noch komplexeres Lernfeld. Denn plötzlich existiert nicht nur mein Angebot, sondern auch die Entscheidung des anderen. Einer springt für zwei Euro begeistert in den Pool, während ein anderer auch für zwanzig nicht hineingeht. Einer empfindet eine Aufgabe als Zumutung, der andere als leicht verdientes Geld.
Damit lernen Kinder etwas, das Geschwisterkonkurrenz sonst leicht verschleiert: Der Preis des anderen bestimmt meinen eigenen nicht.
Nur weil mein Bruder etwas für fünf Euro macht, muss ich es nicht ebenfalls für fünf tun. Nur weil meine Schwester Nein sagt, muss ich ihr Nein nicht übernehmen. Der Mut des einen macht den anderen nicht feige. Die Grenze des einen macht den anderen nicht empfindlich. Menschen dürfen dieselbe Situation unterschiedlich bewerten.
Natürlich entsteht Konkurrenz. Wer hat besser verhandelt? Wer hat mehr herausgeholt? Wer hat zu früh zugesagt? Wer hat gezockt und am Ende gar nichts bekommen? Aber in einem sicheren familiären Rahmen wird Konkurrenz dadurch zu einem sozialen Übungsfeld. Kinder vergleichen Strategien, beobachten Ergebnisse, ärgern sich über schlechte Entscheidungen und freuen sich über gute. Beim nächsten Mal wissen sie mehr.
Und vor allem erfahren sie: Eine Entscheidung darf falsch ausgehen, ohne dass mit ihnen etwas falsch ist.
Das ist für mich entscheidend.
Ich selbst habe eine Form dieses Trainings kennengelernt, in der Entscheidungen unter Druck und Demütigung getroffen werden mussten. Auch daraus kann Kompetenz entstehen. Aber sie wird teuer bezahlt. Ein Kind kann lernen, Situationen blitzschnell einzuschätzen, weil es gelernt hat, dass Zögern gefährlich ist. Es kann Menschen hervorragend lesen, weil das früh notwendig war. Dann sieht eine Überlebensstrategie von außen irgendwann wie außergewöhnliche Kompetenz aus.
Ich wollte für meine Kinder dieselbe Kompetenz, die auch ich besitze.
Aber sie sollten auf gar keinen Fall den Preis dafür zahlen müssen, den es mich gekostet hat.
Deshalb braucht dieses Lernen Sicherheit. Meine Kinder dürfen Nein sagen. Sie dürfen schlecht verhandeln. Sie dürfen sich verzocken. Sie dürfen für zwei Euro etwas tun, wofür ich zwanzig bezahlt hätte. Und sie dürfen fünfzig Euro liegen lassen, weil ihnen das Verlangte fünfzig Euro nicht wert ist.
So wird aus Wachsamkeit Urteilsvermögen. Aus Abgrenzung wird Selbstbestimmung. Aus schnellem Entscheiden wird Entscheidungssicherheit. Und aus dem Lesen anderer Menschen wird soziale Intelligenz, ohne dass dafür Angst der Lehrmeister sein muss.
Mir begegnet oft die Vermutung anderer Menschen, meine Kinder würden dadurch nur lernen, für alles Geld zu verlangen.
Meine Erfahrung ist das Gegenteil. Helfen, füreinander da sein und zum Familienleben beitragen gehören in eine andere Kategorie.
Wenn ein Kind fragt: „Bietest du mir dafür Geld?, lautet meine Antwort: „Bis gerade eben hätte noch alles möglich sein können, aber jetzt auf keinen Fall mehr."
Auch das ist eine Grenze. Meine.
Denn nicht jede Leistung ist eine Ware.
Nicht jede Beziehung ist eine Transaktion.
Nicht jede Gefälligkeit braucht eine Gegenleistung.
Und genau darum geht es letztlich.
Meine Kinder sollen nicht lernen, alles mit einem Preis zu versehen. Sie sollen lernen, Unterschiede zu erkennen.
Was gebe ich gern? Was schulde ich einer Gemeinschaft? Was ist Arbeit und sollte angemessen bezahlt werden? Wann lohnt sich Überwindung? Wann darf ich mehr verlangen? Wann nehme ich die zwei Euro und habe meinen Spaß? Wann gehe ich aus einer Verhandlung? Und wann ist meine Antwort vollkommen unabhängig von der Zahl, die jemand vor mich legt?
Später werden die Angebote nicht mehr von ihrer Mutter kommen.
Später heißen diese Angebote nämlich Gehalt, Karriere, Anerkennung, Gruppenzugehörigkeit, Beziehung, Status, Sex, Loyalität, Gefälligkeit oder sozialer Druck. Menschen werden versuchen herauszufinden, was sie für die Zeit, Arbeitskraft, Anpassung, das Schweigen oder die Grenzüberschreitung eines anderen bieten müssen.
Und dann wünsche ich meinn Kindern genau das, was sie heute schon erstaunlich gut können:
Das Angebot hören.
Den anderen einschätzen.
In sich selbst hineinhorchen.
Verhandeln, wenn es etwas zu verhandeln gibt.
Und Nein sagen, wenn es nichts zu verhandeln gibt.
Kenne deinen Wert.
Kenne deinen Preis.
Und erkenne die Dinge in dir, die niemals zum Verkauf stehen.
Kati 29.08.2026, 22.00| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Vier gewinnt!
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Dabei hat sich innerhalb relativ kurzer Zeit weniger die sexuelle Praxis verändert als die Sprache, mit der sie beschrieben wird. Die heutige Sexualkultur verfügt über ein hochdifferenziertes Vokabular für Vorlieben, Rollen, Dynamiken und Praktiken.
Diese Begriffe erfüllen ohne Frage wichtige Funktionen: Sie ermöglichen Verständigung, erleichtern Kommunikation und schaffen Zugehörigkeit. Gleichzeitig verändern sie aber unsere Wahrnehmung. Was einen Namen besitzt, wird kognitiv greifbar. Und wer diesen Namen verwendet, erscheint mit der dazugehörigen Erfahrung vertraut. Genau daraus entsteht der Fehlschluss: Wir verwechseln die Fähigkeit, eine Erfahrung zu kategorisieren, mit der Fähigkeit, sie zu machen.
Menschen, deren sexuelle Sozialisation nur ein oder zwei Jahrzehnte früher stattfand, haben ihre Sexualität oft unter anderen kommunikativen Bedingungen entwickelt. Sie konnten mit Macht, Hingabe, Kontrolle, Fesselung, Fantasie oder Grenzerfahrungen experimentieren, ohne dafür jemals ein festes Vokabular zu benötigen. Eine Praxis musste keine Kategorie sein und eine Vorliebe nicht gleich Identität werden.
Sie konnte schlicht etwas sein, das zwei Menschen miteinander entdeckten und mochten. Wer heute für dieselbe Erfahrung einen präzisen Begriff kennt, besitzt deshalb nicht zwangsläufig mehr sexuelle Erfahrung – sondern zunächst einmal nur mehr begriffliche Ordnung.
Zusätzlich überschätzen Menschen, wie selbstverständlich die eigenen Denk- und Ausdrucksformen auch für andere sein müssten. Wer gelernt hat, Sexualität über Labels zu strukturieren, nimmt diese Struktur leicht als Normalität wahr. Verwendet ein anderer Mensch die entsprechenden Begriffe nicht, erscheint ihm deshalb nicht nur dessen Sprache fremd, sondern dessen Erfahrungswelt vermeintlich kleiner. Aus sie kennt den Begriff nicht wird unbewusst sie kennt die Praktik nicht. Ich frage oft und gerne nach Bedeutung von Begriffen und bin mitunter erstaunt, dass sie für etwas existieren, das ich seit Jahrzehnten im Alltag praktiziere, ohne jemals einen Grund gesehen zu haben, sie außerhalb meiner Beziehung benennen zu müssen. Ich besitze für einen Großteil meines Sexuallebens keine öffentlich lesbare sexuelle Sprache, wozu auch?
Erfahrung muss sich nicht in Begriffen organisieren. Manchmal ist gerade das Gegenteil der Fall: Was längst selbstverständlich geworden ist, muss nicht mehr benannt werden. Die Zuschreibung Vanilla sagt deshalb häufig erstaunlich wenig über die Sexualität der bezeichneten Menschen aus.
Sie beschreibt vielmehr die Wahrnehmungsschwäche eines unreflektieren Beobachters, fehlende Informationenen nicht konsequent als Nichtwissen zu behandeln, sondern Wissenslücken mit dem zu füllen, was plausibel erscheint.
Kati 03.08.2026, 18.00| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: barfuß über Scherben
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Buzz Aldrin und Neil Armstrong durften für ca. 2 Stunden und 15 Minuten auf der Mondoberfläche herumlaufen. Und genau so lang hatte man vom 16.07. bis zum 21.07. Zeit, den Antrag bei Swatch auszufüllen, um mit viel Glück eine Genehmigung auf das Kaufrecht für die Limited Edition der Mission to the Moon 1969 zu erhalten. Kati 21.07.2026, 18.00| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: so Tage eben
Nachdem vor einigen Wochen Henriette plötzlich Probleme mit dem linken Auge bekam, sind wir von unserer Tierärztin mit der vorläufigen Diagnose Hornhautverletzung in die Tierklinik überwiesen worden, wo eingehende Untersuchungen schließlich nach mehreren Terminen Klarheit brachten: Chronische Keratitis (Pannus), immunbedingte Entzündung der Hornhaut, bei der ihr eigenes Immunsystem dauerhaft Entzündungsherde in die Hornhaut bringt. Kein Hornhautgeschwür, aber bereits hochgradige Gefäßeinsprossung im oberen Drittel des linken Auges. Kati 19.07.2026, 18.00| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Bärengeschichten
Kati 18.07.2026, 18.00| (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Leute gibts
Endlich Sommerferien. Es war bis zuletzt tatsächlich eine Überraschung, ob das kleine Kind versetzt wird. Nach Elterngesprächen mit Lehrern war klar, dass der Ausgang des Schuljahres nun in seinen Händen liegt und seine unvergleichliche Art, mit diesen Dingen umzugehen und so vage wie nur irgend möglich zu bleiben, ließ mich in den letzten Wochen daran zweifeln, ob er es geschafft hat, das durchzuziehen, was er sich vorgenommen hatte. Die eher nachlässige Art, Noten vorzuzeigen bzw. die in seinem Alter kaum noch vorliegende Notwendigkeit seitens der Lehrer, Arbeiten unterschreiben zu lassen, ließ mich im Dunkeln tappen, auch wenn ich mal ab und an ein "Ich hab da eine Eins." oder "Ach, da hab ich eine Fünf, aber das ist unwichtig." zugeworfen bekam.Kati 17.07.2026, 18.00| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Vier gewinnt!
Kati 22.06.2026, 14.34| (2/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Ist doch schön hier?
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Kati 06.04.2026, 15.00| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: barfuß über Scherben

Wir genießen die letzten Stunden an der Ostsee. Irgendwann werfen wir einen letzten Blick aufs Meer und gehen langsam Richtung Auto. Die Heimfahrt wird gut sieben Stunden dauern, wenn nicht länger, und es ist an der Zeit, dass wir uns auf den Weg machen. Die Heimfahrt selber ist erstaunlich unspektakulär. Wir hören unser Hörbuch weiter, diskutieren und langsam befällt das Tochterkind eine Art von Schwermütigkeit, die für mich nur schwer auszuhalten ist. Kati 29.03.2026, 23.00| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Ist doch schön hier?
Irgendjemand [Ich] kommt auf die absolut hirnrissige Idee, den Sonnenaufgang an der Ostsee live miterleben zu wollen. Das Kind hat mit Henriette auf unserem mitgebrachten aufblasbaren Gästebett geschlafen und als ich einen guten Morgen wünsche, brummeln ein Teenager und ein Hund gleichzeitg von unter der Decke hervor. Dass sie sich ohne große Widerworte trotzdem aus dem Bett quälen, zeigt mir, dass ich mit meiner Idee so falsch nicht liege.
Wir sind alle erschöpft vom langen Tag, aber so richtig trennen möchte ich mich von diesen Menschen eigentlich nicht. Wir versprechen uns, uns bald wiederzusehen und nicht erst wieder zwei Jahre vergehen zu lassen. Und abends, als es schon dämmert und wir uns alle zum letzten Mal umarmen und zuwinken, da fühlt sich mein Herz an, als müsse es platzen vor lauter Glück und Frieden. Kati 28.03.2026, 23.00| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Ist doch schön hier?
Bei Sonnenaufgang wecke ich das Tochterkind und frage, ob sie zum Meer möchte. Ich weiß, sie hat in fremder Umgebung nicht gut geschlafen und ihr fehlt ihr Schutzraum. Aber als ich frage, überzieht ein vorfreudiges Lächeln ihr Gesicht. Es ist manchmal schwer einzuschätzen, was ihre Dunkelheit erhellt, aber ich weiß, wir sind hier richtig. Also schnappen wir uns Henriette, fahren die paar Kilometer zum Deich und genießen Wind und Wetter und Nordseeluft. Im Laufen sehe ich, wie sich so viel Härte in der Kriegerin löst, sie innerlich weich wird. Es war eine gute Entscheidung, dass wir hierher gefahren sind.
Ich hatte so sehr gehofft, dass wir als gemeinsames Abenteuer alle zusammen über die Elbfähre fahren, aber Maike entscheidet sich, über Hamburg und durch den Elbtunnel zu fahren. Und wir treffen uns dann an der Ostsee wieder. Die Tochter und ich haben es nicht eilig. Wir halten an so gut wie jeder interessanten Stelle an. Wir sammeln kleine keimende Eichen am Straßenrand. Wir sehen die ganzen Garagenflohmärkte, so viele interessante Dinge. Und wir kommen nach einer Stunde an der Elbfähre an, müssen auch nicht lange warten. sondern dürfen schon auf das zweite Schiff, das anlegt, rauffahren.
Irgendwann am frühen Nachmittag kommen wir in Laboe an, parken erstmal irgendwo, schnappen uns Henriette und setzen uns an den Strand. Durch die frühe Jahreszeit sind auch gar nicht so viele Leute unterwegs. Kati 27.03.2026, 23.00| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Ist doch schön hier?
Ich hatte solche Angst. Ich bin seit 2 Jahren nicht mehr selber Autobahn gefahren. Ich habe mir die kleineren Autofahrten über die letzten Monate nach PostCovid so hart zurück erkämpft. Jeden Tag ein bisschen mehr, ein bisschen weiter, ein bisschen stärkeres Zutrauen in das Leben, nachdem meine Welt so massiv gekippt ist.Kati 26.03.2026, 23.00| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Ist doch schön hier?
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