Der kleine Eisbär, der mal ein Hund werden möchte, hat neuerdings ein paar hormonbedingte Unarten entwickelt.
Das Pöbeln und manipulative Weinen sind nur zwei davon.
Grundkommandos? Ach, das ist doch Schnee von gestern…
Leider ist man selber auch nicht gegen diese Art der umgedrehten Konditionierung gefeit und so heißt es üben, üben, üben.
Wir haben wieder Alltag und ich damit auch die Zeit, mit den beiden Bären in aller Ruhe und ohne Hektik zu üben, wie wir auch in der Öffentlichkeit ein harmonierendes Dreiergespann bilden können.
In letzter Zeit habe ich die Variante bevorzugt, mit nur jeweils einem Hund fürs Training unterwegs zu sein, weil ich mich alleine doch teilweise sehr überfordert fühlte, aber das kann ja auch nicht ewig so bleiben.
Der erste Schritt ist getan und wie immer steht und fällt alles mit meiner Grundhaltung.
Da ich heute anscheinend noch eine ganze Menge Unsicherheit zeigte, musste ich mit den aufgeregt um mich herumhopsenden Hunden noch eine geschlagene Viertelstunde im Kofferraum sitzen und sie erst zu Tode (und damit zur Ruhe) langweilen, bevor wir überhaupt loslegen konnten. Hat aber alles gut geklappt.
Bis auf den größenwahnsinnigen Eisbären, der versuchte, eine komplette Schulklasse aus 9.-Klässlern zu verbellen und dafür für 5 Minuten in die Autobox wanderte, waren wir erfolgreich. Wir haben mit einer guten Leistung aufhören können und ich habe mich weder in den Leinen verheddert noch mich auf die Nase gelegt.
Ich schaff das!