Neujahrskönig 2023

Here we go! Ein paar zusammenhanglose Schnippsel zum Neujahrskönigsspiel im Hause Schwarze Limetten.

*trööööt* – Geht los. Das Airhorn ist laut. Wirklich laut.

Um überhaupt eine Chance zu haben, werfen wir die Kinder in der Frühe aus dem Bett und setzen sie noch orientierungslos an den Esstisch, auf dem das erste Spiel aufgebaut ist – Memory.

Natürlich verlieren wir haushoch.
Aber egal, die ersten Punkte wurden vergeben! Memorykarten mit Fotos von ...

Der wichtigste Punkt für den Silvestermorgen: Das Haus wird entweihnachtet und für Mitternacht geschmückt!

Die Kinder sind vielleicht noch nicht hundertprozentig wach.
Der Neujahrskönigstisch steht bereit.
Dieses Jahr gibt es folgendes zu gewinnen:
Siegprämie von 100 Euro.
Taschengelderhöhung für ein Jahr um 10 Euro pro Monat.
Die Erfüllung eines materiellen Wunsches nach Wahl.


[Erste Geschwister-Bestechungsversuche von seiten des Kobolds.] Silvester-Tischfeuerwerk, K...

Butz ist dazu übergegangen, nur noch zu schreien, wenn er nicht gerade Atemübungen macht und wir schwitzen langsam.
Mittagspause.
Die Kriegerin führt, wie immer zu dieser Zeit.

Die Basics zum Runterkommen zwischendurch. Niemand mag Doppeljenga mit 10 Sekunden Zeitbegrenzung. Niemand.
[Ein Kind ging mit einem Jenga-Stein in der Hand auf mich los und wir haben alle gerade sehr viel Adrenalin.] Jengaturm aus zwei Jengaspi...

Wir spielen übrigens seit immer schon um alles oder nichts.
Es gibt keine Trostpreise, keine Teilnehmerurkunden, der Sieger bekommt alles, der Rest verliert.
Das ist eine hochemotionale Sache von sehr wettbewerbsaffinen Menschen und muss nicht für jeden passen.

Der Mann, der nur bis 16 Uhr Koffein konsumiert, schüttet Cola in sich rein. Wie jedes Jahr.

Jetzt wird’s wild. Würfel, Würfelbretter, Kind...

Habe mir beim Schnellpuzzlen den Rücken gezerrt.
Gott, finde ich den Mann gerade doof.
Wir spielen ja normalerweise auch sehr körperliche Spiele, um jedem seine Paradedisziplin zu ermöglichen, was aber dieses Jahr ausfällt, weil das Metall im Körper des Sohnes vernünftig einwachsen muss. Es ist deutlich weniger schlimm als befürchtet, aber dieser Teil fehlt…

Pause für Raclette. Der große Sohn bietet seinen Geschwistern inzwischen absurdeste Dinge an, wenn sie ihn gewinnen lassen, weil er unbedingt eine PS5 haben will.

[Ihr könnt dann IMMER da mit spielen! Also, wenn ich das erlaube.]

Ismirschlecht. [zu viel Raclette]

Zur allgemeinen Erheiterung jetzt ein Spiel, in dem es um Körperbeherrschung geht.

Wir haben seit 2 Uhr eine Neujahrskönigin, aber irgendwann während einem der 32 Spiele und nach 24 Stunden Dauerspielzeit wurde es so hochemotional, dass ich nicht mehr zum schreiben kam.

Die Kriegerin gewinnt mit deutlichem Abstand vor ihren Geschwistern.

Emotional eskalierte es bei dem Spiel, als man sich mit Hundedelikatessen belegt ins Wohnzimmer auf den Rücken auf seine Hände legen musste und man dann 3 Minuten einen Hund seiner Wahl ausschließlich verbal davon abhalten musste, das Zeug zu essen…

Alle lachten den Kobold aus, weil er Asgard nahm, aber der ist halt auch der einzige Hund, der erstens keine eigenen Entscheidungen trifft und zweitens die Hälfte der Zeit brauchte, um zu verstehen, warum da sein Kind wie eine Büffetplatte garniert im Wohnzimmer liegt.

Und natürlich musste ich bei dem Spiel alle DREI Hunde im Zimmer behalten, schlief dann wegen Erschöpfung nach eineinhalb Minuten fast ein und die Hunde, die bis dahin stocksteif in der Tür saßen, nutzten die Gelegenheit, um mir sehr vorsichtig Wurst vom Knie zu klauen.

Die Eisschollen von Otto dem Eisbären mussten dieses Jahr mit sehr viel Gefühl herausgeklopft werden. Ein Spiel ist nach all den Jahren in all seiner Schlichtheit immer noch eins meiner liebsten: Mr. Pups. Man drückt so lange den blubbernden Mr.Pups, bis man denkt, gleich pupst er und reicht ihn dann an den nächsten Spieler weiter.

Adrenalin pur.

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