Sprachlosigkeit bezieht sich manchmal nicht nur auf Worte.
Sondern auch auf Gedanken. Das, was im Moment in meinem Kopf herumgeistert, schwebt, mich quält, tagaus, tagein, lässt sich weder greifen noch in Form gießen. Ich bin am Ende. Mit meinem Latein, mit meinen Nerven, mit meiner Hoffnung, und manchmal denke ich – auch mit meiner Mutterliebe.
Kann ich jemanden lieben, den ich nicht kenne?
Sie sind qualvoll, diese Gedanken.
Sehr.