Ich schraube Tochterkinds Zimmer auseinander, um ihre versprochene Überraschung allmählich mal zusammenzubauen, da meldet sich das Mottenkind kurz ab, um ein Stück Käse zu essen.
Kommt kurze Zeit später mit einer halben Scheibe Käse zurück und überreicht sie mir mit liebreizendem Lächeln: „Hier Mami, für dich!“
Da das Mottenkind im Moment krank und dünnhäutig ist, lächle ich, bedanke mich herzlich und beiße heroisch ein Stück ab, obwohl Käse zur Zeit nicht meinen kulinarischen Wunschträumen entspricht.
Wie ich da so vor mich hinkaue, legt sie den Kopf schief und sagt:
„Ich mochte das nicht mehr. Erst ist es runtergefällt und dann ist auch noch die Katze drübergeläuft.“
Hargh. Danke, liebes Kind.