Das Spiel um den #Nujahrskönig 2025 beginnt!
Alle 7 Spieler sind bereit!
Die Belohnung (500 Euro in bar) hängt seit gestern Abend für alle gut sichtbar an der Tür, als Motivation und Zankapfel gleichermaßen.
Wir spielen seit 6 Stunden, jetzt erste große Essenspause.
Seit November hängen hier Geschenke zur Dekoration.
In gut der Hälfte aller Geschenke habe ich heimlich Geld versteckt, wer eine 1 würfelt, darf losrennen und eins öffnen.
Im Chaos reißt eine Befestigungsleine, Ludwig bekommt die erste Stresspustel.
Nach der Weihnachtsdekoration folgt die Silvesterdeko und das traditionelle Hundesilvesterfoto.
Wie immer können sich die Bären vor Begeisterung kaum halten.
Wie ich nachher alle Kinder UND alle Hunde auf ein vernünftiges Foto bekommen soll, ist mir schleierhaft.
Das familieninterne Motto lautet: Man kann aus allem einen Wettbewerb machen, also legen wir gegeneinander Kinderpuzzle aus 15 Teilen mit Fäustlingen an den Händen.
Der Schwiegersohn lässt sich aktuell noch etwas verunsichern, wenn man ihn während der Spiele laut anbrüllt, aber er schlägt sich wacker.
UNO mit DIN A 4 großen Riesenkarten ist nur so lange lustig, wie man nicht dreimal hintereinander vier Karten ziehen muss.
Asgard und das maximal mögliche Konzentrationslevel im Angesicht eines Käsewürfels. [Hat er gut gemacht.]
Einmal Flitschen Butz gegen den Mann und ein sehr eindeutiger Sieg.
Ich kann 6 Sekunden mein Körpergewicht halten, der Kobold hat nach einer Minute keine Lust mehr, weil er denkt, das sei ein sicherer Sieg, der Schwiegersohn hängt exakt eine Sekunde länger als der Kobold und macht dabei zum Schluss noch einen extra Klimmzug.
Die Keine-Schimpfwörter-Regel des Haushalts Falunrot ist schon vor einigen Stunden gekippt worden, es wird in so gut wie jedem Spiel laut und heftig geflucht.
Kobold und Butz hatten eine kleine Prügelei, erste „HODENSACKPENISPIPPIMANN“-Rufe ertönen, um Gegner abzulenken.
Der Mann, der in einem Spiel die Zeit stoppen sollte, ist dabei mehrfach in seinem Sessel weggenickt und wir machen gerade eine Stunde Zwangspause für alle.
Wir spielen seit über neun Stunden, die Nerven liegen blank.
Unser Klassiker ist Mr. Pups, wie immer sind wir alle im Adrenalinrausch, wenn wir spielen.
Wir spielen die Variante, dass jeder so oft drücken darf wie er möchte, bevor er Mr. Pups an den nächsten Spieler weiterreicht. Wer übrig ist, hat gewonnen.
Purer Nervenkitzel.
Ich weiß sehr genau, wie hart es werden kann, wenn wir als Familie in Fahrt kommen, wie laut, wie chaotisch, wie eskalierend das ist und der Schwiegersohn hält sich großartig. Ist ein guter Verlierer, ein fairer Gewinner, lässt sich nicht provozieren und macht jeden Mist mit.
Zwei Stunden „Brettspiel“.
Die Schweine retten die Bärchen, ich spiele gegen alle anderen Spieler.
Wir sind fertig mit der Welt, erste Kinder stöhnen, dass sie einfach nur noch ins Bett wollen.
Mal was Lustiges: Zwei Spieler müssen gegeneinander jeweils eine leere Coladose von Beerpongbecher zu Becher pusten bis sie im Ziel sind.
Autoscooter. Im Dunkeln. Schon jetzt das nervigste Spiel ever.
Puzzeln im Stroboskoplicht. 30 Teile diesmal.
Leere Weltkarte: 25 Länder benennen
Halbe Stunde in Decken eingemuckelt auf dem Terrassensofa mit allen Kindern und Hunden gekuschelt und das Feuerwerk genossen, jetzt geht’s weiter!
Drei weitere Spiele haben wir geschafft, noch vier zu spielen.
Die Kriegerin führt, wir können alle nicht mehr und gehen jetzt erst mal ein paar Stunden schlafen.
Kriegerin führt immer noch und übt schon Siegesposen mit Henriette. Aber noch ist nichts entschieden! Alle haben geduscht und gefrühstückt und es werden gerade 3 Jengatürme übereinander aufgebaut.
Die Taktik des Mannes beim Jenga ‚Je fester der Stein, desto schneller muss man ziehen‘ war nicht von Erfolg gekrönt und nachdem die Grobmotoriker ausgeschieden sind, haben die Töchter und ich das zuende gebracht. An der 10 Sekunden-Regel ist der Turm dann in 1m Höhe zerbrochen.
Ein laut kreischendes Finale mit Lachtränen, Wutausbrüchen, Gestampfe und Jubelschreien später sind wir alle schon wieder durchgeschwitzt und mit einem knappen Abstand von gerade mal 200 Punkten konnte die Kriegerin dieses Jahr den Neujahrskönigstitel holen.
Der erfolglose Titelverteidiger Kobold entfernt seine Namensplakette vom Königspokal und überreicht ihn mit einer gewohnt bissigen Rede an seine kleine Schwester.
Danke fürs Zulesen, es war emotional so dicht dieses Jahr, dass ich deutlich weniger schreiben konnte als ich wollte.
Ich wünsche euch ein großartiges 2025!
Möge das Glück dort sein, wo ihr gerade seid und lächelnd bei euch verweilen.