
Nachdem ich mich die letzten 6 Tage jeden Tag stundenlang mit Internetzeugs wie Domains, Providern, CSS, MariaDB, AuthInfos und anderen lustigen Fachbegriffen beschäftigt habe, vor denen ich mich die letzten 21 Jahre Bloggen erfolgreich gedrückt habe, sehe ich nun einige Dinge in einem etwas anderen Licht.
Man kann einen Kundenbereich haben, der einen wirklich informiert. Über Vertragseinzelheiten, über Bedingungen. Einen Bereich, der sich Support so sehr auf die Fahne geschrieben hat, dass man auf jeder einzelnen Seite direkt ein Hilfeangebot bekommt, wenn man mal nicht weiter weiß. Und nach inzwischen mehreren Mails an den Support habe ich neu kennenlernen dürfen, dass man den Leuten, die man dafür bezahlt, gar nicht auf den Sack geht, wenn man tatsächlich mal ein Problem hat. Im Gegenteil. Man hat das Gefühl, sie würden das beruflich tun.
Auch beim Bloggen selbst bin ich angenehm überrascht. Für denselben Preis 250 GB statt 100MB Speicherplatz, beliebig viele Zusatzseiten statt 4 und ich fühle mich ehrlicherweise gerade wie ein Kind in einem Süßigkeitenladen. Meine Kreativität muss sich nicht mehr einem engen Korsett anpassen, sondern ein gigantischer Gestaltungsspielraum hat alle Möglichkeiten, mit meiner Kreativität mitzuhalten. Es ist großartig und ich koste es voll aus – und vermute mit einem Gutteil innerer Glückseligkeit, dass ich erst einen Bruchteil dessen gesehen habe, was überhaupt möglicht ist.
Ich kann im Blog alle Zeichen nutzen. Ich muss nicht mehr nachfragen, warum man kein ü und kein ß zusammen in ein Thema schreiben kann, ich kann lange Bindestriche machen, ohne dass es mir den Adminbereich zerschießt und was ich immer am Schlimmsten fand: Wenn man mir ein Herz unter einem persönlichen Kommentar hinterlässt, verschwindet hier nicht einfach der komplette Kommentar. Ich habe Bloggen so kennengelernt und bin dankbar für das, was es mir 2005 ermöglicht hat, aber ja, es ist 2026 und ich möchte mich bewegen. Kreativ sein. Möglichkeiten haben.
Das geht nur mit einem Anbieter, der sich mitbewegt.