Mein Bedürfnis nach Kommunikation ist auf dem emotionalen Gefrierpunkt. Die Kanäle der Wahl bleiben geschlossen, ich empfinde das erste Mal Erleichterung, nichts sehen zu können. Nichts hören zu müssen. Nichts zu fühlen außer dieser alles umfassenden Enttäuschung. Arbeit, denke ich … jede Beziehung ist Arbeit.
Und doch sehe ich den Horizont nicht. Ich sehe nicht mal einen Lichtblick, nicht den Hoffnungsschimmer einer Zukunft, die anders aussieht als mit Machtspielen gestaltet. Die Frage bleibt, ob ich zu arrogant oder tatsächlich einfach nur zu alt bin. Das tun, was einem guttut.
Mit Weitblick, aber nicht mit idealistischen Hoffnungen, die schon an dem Versuch kranken, ein normales Guten Morgen zu wünschen