Ich hasse diese depressiven Löcher, die im momentan hormonschwankenden Zustand noch schwerer zu ertragen sind als ohnehin schon.
Ich schreibe dagegen, ich wappne mich mit Arbeit und Tätigkeiten und doch kommt mir alles so sinnentleert vor. Alles. Immer. Ich kenne die Muster inzwischen und weiß, dass einzig ein Weitergehen mir helfen kann, einfach aushalten, Schritt für Schritt und warten, dass das Licht wieder zu sehen ist. Ich ignoriere den Berg vor mir, der laut und hämisch schreit: „du schaffst mich nicht, du schaffst mich nicht!“, weil ich weiß, dass er im Licht wieder wie ein grüner Hügel aussehen wird und nicht wie in der Dunkelheit eine scharfkantige Wand aus Granit.
Alles Scheiße. Hamsterrad.