Es erscheint mir mit meiner Vergangenheit so vermessen – so unglaublich undankbar – um das zu bitten, was ich mir wünsche.
Warten, einmal mehr. Auf? Ja, worauf eigentlich?
Kann eine Welt zusammenbrechen, wenn man ein Geschenk erhält?
Muss man für jedes Geschenk dankbar sein?
Darf man für ein Geschenk undankbar sein, wenn es doch immer gewollt und geliebt aber in diesem Fall nun einmal nicht freiwillig gewählt worden wäre?
Ich tue mich schwer damit.
Ich gehe jedem Gedankenspiel aus dem Weg, weil es mich innerlich auffrisst, zerreißt bald, diese Ungewissheit. Seit Tagen stehe ich neben mir, zähle Stunden, achte auf kleine Anzeichen und versuche dabei, nicht verrückt zu werden.
Ich kann das nicht.
Ich will das nicht.
Angst. Nackte Angst.