Hin und wieder wünschte ich mir den begrenzten Blick des Spielers.
Im Vertrauen auf Gott oder worauf auch immer der normale Mensch so vertraut einen großen Teil der Verantwortlichkeiten einfach mal auf andere Schultern laden.
Das große Ganze im Blick zu behalten und sich um das Wohlergehen und die Weiterentwicklung anderer Menschen zu kümmern, ist eine Herausforderung. Eine, die müde macht. An der ich oft zweifle. Und verzweifle.
Wie gerne würde ich mich einmal in das Netz fallen lassen, für ein paar Jahre, einfach mit ganzem Herzen darauf vertrauend, dass da jemand ist, der schon das Beste für mich heraussucht. Mich einfach hingeben, machen, was man mir sagt und dabei frei die Nase in den Himmel recken, den Fahrtwind genießen, ohne steuern zu müssen.
Einfach meine Aufgaben erledigen und warten, was ein anderer sich für mich ausgedacht hat.
Ohne ans Tanken zu denken.
Oder die Steuern.
Oder die Straßenführung.
Oder die Menschen, die zusteigen.
Und wieder aussteigen.
Um Proviant.
Oder Baustellen.
Das Ziel.
Oder die Straßenverhältnisse bei Nacht, Regen, Nebel, Glatteis…
Reparaturen…
Müde.
Gedanken daran, einfach alle aus meinem Fahrzeug zu werfen, freundlich zu winken und dann das Gaspedal bis zum Anschlag runterzutreten.
Sollen sie doch laufen.