Kurz davor, die erlösenden Worte einfach in die Welt hinauszuschreien, auszuspucken, wegzubrüllen: Ich.Kann.Nicht.Mehr.
Was keiner objektiven Betrachtung standhält, zermürbt. Vielleicht die kurzen Tage, die Dunkelheit des Winters, das Warten, die Ungewissheit… Was als Erklärung daherkommt, ist nichts weiter als ein Deckmäntelchen für die grundlegende Erkenntnis, dass ich hier nicht hingehöre. Nicht in dieses Haus, nicht in diese Familie, nicht in diese Welt. Das Universum passt mir nicht und wenn ich so in mich hineinhorche, bietet auch der Tod keine annehmbare Alternative, weil bei allem Glauben der Restzweifel bleibt. Vielleicht ist dies hier einfach der Platz, an dem ich am wenigsten ums pure Überleben kämpfen muss, vielleicht geht es nur mehr um ausharren, aushalten, standhalten, warten.
Ich kann noch, natürlich. Ich will bloß nicht mehr.