Renovieren, restaurieren, kernsanieren, abreißen.

Schweinchenrosa, Pink, Pflaume.

Eine Etage höher: Sand, Vanille, Aubergine.

Eine Etage tiefer: Mocca, Cappuchino.

Nebenan: Erbse, Honigmelone.

Was mir als Krönung meiner heimeligen Wunschphantasien wie ein Lustwandeln auf Wolken vorkommt, scheint eine Seele weiter einzuengen.

Tastaturklappern zu nächtlicher Stunde statt heiser geflüsterten Liebesbekundungen. Kühler Wind statt schwitzender Körper in Sommernächten.

Abschiedsbriefe, denke ich und schlafe nicht ein sondern tauche von einem Horrorszenario ins Nächste.

Notfallprogramme. Das Schönste, das meine Mutter mir über meinen Selbstwert mitgegeben hat: „Egal, wieviel Scheiße man dir antut, du fällst doch eh immer auf die Füße.“

Hart erarbeitet, hart erkauft. Zweifel. Misstrauen. Angst. Immer noch und immer wieder. Ich traue meiner eigenen Wahrnehmung so wenig wie seinen Worten.

Ich bin viel, aber nicht dumm. Den selben Fehler ein zweites Mal wiederholen? Meine Nemesis. Erinnerungen türmen sich zu Bergen, die unüberwindbar, unüberblickbar scheinen.

Was, wenn nun doch irgendwann der Abschiedsbrief… Ich schließe die Augen. Der Schmerz ist greifbar, aber nicht übermächtig.

Selbst schuld, flüstert die kleine Stimme.
Vielleicht ist es an der Zeit.

Nichts ist für die Ewigkeit.

Panik.

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