Seit Juli täglicher Kontakt. Rufbereitschaft. Überraschungen. Drohungen. Belästigungen. Hoffnung. Vier Monate. Heute dann der Zusammenbruch. Ich spüre das Ende.
Und wie automatisch greifen meine Hände nach der Farbe und den Pinseln. Wo der Druck die Kreativität lahmlegte, verschwindet die Hemmung. Der Knoten im Bauch löst sich. Angst ist noch da. Nachwehen. Termine für nächste Woche.
Rot, orange, gelb. Grün, blau, lila. Und von vorne.
Ich spüre mich wieder, beginne die Lektion langsam zu sehen, durch die ich die letzten Monate getrieben wurde, einen Fitzel nur, aber das Bild wird klarer.
Langsam ergibt alles einen Sinn.