Ich habe es getan.
Ich habe meinem Vater eine Mail geschrieben. Mit Fragen, die das ungeliebte Kind in mir wissen will. So sehnsüchtig. Ob ich eine Antwort bekomme? Ich weiß es nicht.
Auf meine Mails von vor drei Jahren, dass ich mir Kontakt zu ihm wünsche, hat er auch reagiert. Zwar nicht so, wie ich mir das gewünscht habe, aber reagiert hat er. Über die Verachtung im Inhalt schweige ich an dieser Stelle. Vielleicht folgt auch diesmal nur Häme. Vielleicht nur eine nüchterne Information. Vielleicht auch gar nichts. Ich bin gewappnet.
Und muss so nicht irgendwann bereuen, es nicht wenigstens versucht zu haben.