Zu viel

Und auch hier wieder von offizieller Stelle: Ich bin zu viel, ich will zu viel, ich verlange Menschenunmögliches.

Das Gefühl von Verrat kocht in mir hoch, dass es überhaupt eine dritte Partei geben muss (aber ist ja gut, dass wenigstens einer von uns therapeutische Begleitung hat, nicht wahr?) und ich suhle mich in Hass und Selbstmitleid, bin mir jedoch wohl gewahr, dass sie Recht hat.

Ich bin zu viel. Ich will zu viel. Und ja, ich verlange Menschenunmögliches.

Und ich habe früher – ganz früher – mal daran geglaubt, dass es jemanden gibt, der genau dasselbe auch leben will und kann.

Ich habe mich geirrt. Wieder.

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