Wir gehen uns alle wahnsinnig auf die Nerven, aber mit sehr viel Liebe zwischen den Zeilen.
Die Kinder stehen freiwillig auf, machen Haushalt mit, entlasten mich, wo sie können, zwar mit viel Gefrotzel, aber ohne Gemecker fasst hier jeder außerhalb seiner Pflichten mit an.
Da der Kobold nun den Abwasch macht, haben wir ein Gemeinschaftsmesser zugeteilt bekommen, das wir alle jeweils einen ganzen Tag lang benutzen müssen. Er nimmt diese Aufgabe auch wirklich ernst:
„Schwesterherz, ich glaube, du hast noch Geschirr in deinem Zimmer, bring mir das sofort run…“
„Halt die Fresse!“
[Und ich konnte nicht mal ein empörtes „Language“ einwerfen, weil ich so lachen musste. Nicht mal ich würde sie um diese Uhrzeit so ansprechen.]
Ich weiß übrigens wirklich nicht, wie der Mann die 7.523 schwarzen Wäschestücke der Kinder auseinanderhält.
Ich werfe die Teile jetzt in den Flur und dort müssen sie darum kämpfen. Mein Vorschlag, jeden in einer eigenen Farbe neu einzukleiden, wurde abgeleht.