Ich glaube, es war die Kälte.
Der Hass.
Kalter Hass.
Es waren nicht die Worte.
Es war nach dieser langen Zeit wie ein Eimer eiskaltes Wasser, der über mir ausgeleert wurde.
Du weißt doch, dass sie dich nicht lieben, hämmert der Kopf. Lass mir die Hoffnung, flüstert das Herz. Ohne Maske sind sie so, sagt der Bauch.
Ich bringe keine Wut auf. Ich versuche, meine immerwährende Kraftquelle anzuzapfen, doch es gelingt nicht. Ich bin nicht wütend.
Das Kind und alle Hoffnungen, die ihm noch innewohnten, wurden diesmal endgültig vernichtet. Ich fühle mich so taub. So beschmutzt. Angeekelt. Traurig. Vor allem traurig.
Der Schmerz zeigt mir deutlich, wie wenig verarbeitet ist. Wieviel Sehnsucht nach Elternliebe noch da war. Nur einmal… das Gefühl erleben dürfen… Wissen dürfen, dass man geliebt wurde. Ganz allumfassend und absolut wie es nur Eltern möglich ist…
Sehnsucht.
Tiefpunkt.
Trauer.