alles anders

Erwachsene Gänge.

Bankberater.

Gespräche die zwar dank einer tollen Bank und dem dazugehörigen fantastischen Beraterstab nie unangenehm sind, aber allein der Grund, uns mal eben um einen gehörigen Betrag zu verschulden ist mehr als nur ein Stein im Getriebe. Warten auf Anwaltsschreiben. Warten auf die Erklärung meiner Eltern. Warten auf die Einigungserklärung und den Klageverzicht. Warten auf den Exmann. Warten auf Geld.

Die Seele fühlt sich tot an, während ich mit den Kleinen Pizza belege und darauf warte, dass der Kampfsport für Mann, Kind 1 und Kind 2 endlich zuende ist und sie hungrig nach Hause kommen.

Alles läuft weiter und alles ist so grundlegend anders.

Ich fühle die Sperre.

Ich fühle die Wächter.

Dunkel, drohend.

Nicht schützend.

Ich kann mir das Gespräch von gestern nur ins Gedächtnis rufen, wenn ich mich stark darauf konzentriere und versuche, mich zu erinnern. Ich habe große Panik vor Erinnerungslücken, die mir zeigen, dass ein System wieder die Kontrolle übernimmt. Ich will das nicht mehr.

Ich brauche dieses Korsett aus ruhig dahinplätschernder Monotonie, die die meisten Menschen als Tristesse bezeichnen würden, um mich selbst im Rahmen halten zu können.

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