2010-03-25

Ausnahmezustand beschreibt die letzte Zeit wohl am besten. Ich weiß seit Januar nicht, wo die Zeit hin ist. Sie wurde gelebt, unglaublich intensiv, aber eben im Ausnahmezustand.

Ein Schritt vor, zwei zurück. Zwei Schritte vor, einen zurück. Alles war dabei. Und nach Mitternacht saß ich oft am Küchentisch und fand kein Ende, weil der nächste Tag graute. Mir.

Kein Platz mehr für irgendwas. Nicht für die Umarmung, nicht für den Kuss beim Nachhausekommen, keine Kraft, keine Reserve, nur Fallenlassen, Loslassen, Zusammensacken.

Und jetzt. Jetzt geht es voran. Steil bergauf und uneben, aber voran.
Fast ein anderes Leben, möchte ich flüstern, aber es fühlt sich so warm und so vertraut an…

Es ist unseres.

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