Ich bin wütend. Wütend auf die Welt, wütend auf mich selber. Vor allem auf mich selber.
Dass ich so sehr an meiner eigenen Hilflosigkeit scheitere, Souveränität zu bewahren. Ich irre in dieser sowie in der geistigen Welt herum, hilflos, planlos, richtungslos… und finde keinen Anfang, keinen Punkt, keinen Ansatz, den ich einfach packen und mich daran langarbeiten kann.
Es gibt für diese Dinge keine Richtschnur. Keinen Masterplan.
Und da ich nicht von betäubendem Schmerz sondern diesmal allein von unendlicher Hilflosigkeit resultierend aus in mir kreisendem Mitgefühl und gebundenen Händen gezeichnet bin, stoße ich an eine Grenze, die ich so nicht kenne.