Einladung Geburtstagsparty die X.te.
Und ich habe mich inzwischen damit abgefunden, seltsam angesehen zu werden, wenn ich mich bedanke und verkünde, dass wir gerne kommen, ein Geschenk überreichen möchten und der Kobold dann aber wieder mit nach Hause fährt. Ich gehe mit diesem Kind in vielerlei Hinsicht ganz eigene Schritte, die gar seltsam anmuten – mir zumindest – aber was hilft es denn, ein anderes Tempo vorzuschlagen als sein eigenes?
Die Vergleiche mit der großen Schwester und auch mit der kleinen Schwester sind so naheliegend wie unfair. Ich will das nicht.
Oft habe ich in der Vergangenheit – damals… – gedacht, ein schwieriges Kind braucht mehr Strenge, mehr Regeln, mehr Härte. Ich habe so sehr geirrt. Das Gegenteil ist der Fall.
Ich denke an die Tritte in den Bauch gestern Abend und sein Geschrei und seine Verzweiflung und das Gebrüll und diese absolute Wut, die ich sonst nur von mir kenne.
Und lerne das aushalten. Einmal mehr.
Mitgehen.
Ertragen.
Halte das Geschenk, nach einem ausgehaltenen Anfall einfach angelächelt zu werden, erschöpft, ausgelaugt, aber voller Liebe und Hingabe, vorsichtig in meinen Händen.
Lerne noch, wann ich Fels und wann ich biegsam sein muss, gehe mit ihm mit auf seinem Weg.
Muss an die Bedeutung seines Namens denken… Wolfswelpe.
Mein besonderes Kind.