Gedankenmatsche

Fazit einer Party…

Die Latte lag hoch und dass wir sie so mühelos und mit Leichtigkeit (naja, ich dann eher mit der Verve eines gestrandeten Pottwals) überspringen würden, hätte ich nun nicht gedacht.
Dafür nehme ich einiges an Erkentnissen mit.

Ich hasse Alufolie. Ich werde die nächsten 10 Jahre freiwillig das Zeug nicht mehr anfassen.

Spracherziehung eines Fünfjährigen ist so gut wie ausgeschlossen, wenn hier pubertierende Hühner herumlaufen, die „geil“, „mega“ und „superhammacool“ als ausreichende Variationen ihres Grundwortschatzes ansehen, um vollständig und verständlich untereinander kommunizieren zu können.

Ein Junge, ein einzelner, unter lauter Mädchen hat es nicht leicht. Noch weniger, wenn es der Klassenstreber ist, von dem alle genervt sind und das Tochterkind bezaubert ist. Tödliche Kombination. Der Kobold schwankte zwischen Verachtung und Bewunderung und ging nach einigen Stunden dazu über, ihm mit seiner Axt ins Bein zu hacken. Hätte ich zwischenzeitlich auch gerne gemacht.

Der Kobold ist ein Sensibelchen. Nicht neu, die Erkenntnis, aber immer wieder verstörend, wie wenig er im Grunde ertragen kann.

Die Motte ist eine Rampensau. Höher, lauter, schneller, mittendrin statt nur dabei. Immer schon gewesen, aber ich habe mittlerweile einfach nur nackte Panik vor ihrer Pubertät.

Knicklichter sind toll. Ohne wenn und aber. 500 davon auf 120qm vollkommener Finsternis sind grandios.

Der Mann ist der geborene Barkeeper.

Auch Kinder in Raumanzügen können Vergleiche anstellen, wer darin nun am dicksten aussieht. Ein echter Icebreaker, so am Anfang („woah, bist du fett, Alter!“…).

Luftballons gehen immer. Heliumballons erst recht. Dafür ist man auch nicht zu alt, wenn man im Grunde für alles andere schon viel zu erwachsen ist…

Keine Fotos machen zu können entspannt ungemein.

Jetzt noch ein paar Tage (hörst du, kleiner Tuk?) chillen, während  der Mann bei der Arbeit ist, die Kinder in Schule und Kindergarten sind und dann darf es weitergehen.

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