An den meisten Tagen gewinnt inzwischen die Liebe.
Knapp oft nur, aber wer zählt schon.
An manchen Tagen steht es bei Einbruch der Dunkelheit unentschieden.
Und ich schließe die Augen in dem Wissen, dass mit dem neuen Tag ein neuer Kampf beginnt. Und ja, da ist so etwas wie Zuversicht.
Und an Tagen wie heute gewinnt der Hass.
Blutrot, lodernd, flammend, tiefschwarz, schwärend, allumfassend, immerdar. Und ich sehe in das Zwielicht meiner eigenen Seele und fühle mich zuhause.
Ich.
Allein.
Ohne Liebe, ohne Verletzungen, ohne Hoffnung.
Nur ich.
Schwarzer brennender Phoenix.
Es sind diese Tage, die frohlocken, mit seidiger rauchiger Stimme verführen, flüstern, liebkosen… doch alles hinter sich zu lassen und zu sein, wofür man geboren wurde. Schwarz.
Diese Tage, an denen die Stimmen lauter rufen.
Und man ihnen folgen möchte.