Abende gehören mir. Ich brauche Freizeit, ich brauche Entspannung, ich brauche definitiv eine Zeit ohne Kinder, ohne ihre Geräusche, ihre Anwesenheit. Und dann tue ich, was für mich gut ist und was meine Gedanken sortiert und mich entspannt.
Ich habe mein Ideal bereits gefunden und nun ist es aus Gründen so unerreichbar, dass ich nach einem Ersatz suchen muss.
Ich bin ungeduldig, wütend, frustriert… vor allem wütend.
Dass es so weit gekommen ist, kommen musste, überhaupt kommen konnte. Es könnte so einfach sein. Ruhe, Sicherheit, Beständigkeit.
Stattdessen stehe ich vor diesem Scherbenhaufen und drehe ob der Ungewissheit fast durch. Ich weiß nicht, was noch kommt… Immer wenn ich dachte, es würde bergauf gehen, entpuppte sich dieses bergauf nach kurzer Strecke als ein ungebremstes bergab.
Ich würde viel für mehr Sicherheit geben. Für Hoffnung. Glauben.
Stattdessen gebe ich ein weiteren Punkt meines Lebens ab.
Meinen Spaß.