Eine der wohl grundlegendsten Unhöflichkeiten ist, sich über den Namen eines anderen Menschen lustig zu machen. In jeder Hinsicht auf ein multikulturelles Miteinander Toleranz und Akzeptanz zu predigen setzt bei vielen spätestens da aus, wenn „Kevin“, „Chantal“, „Dwayne-Tyler“ oder „Jason“ mit den eigenen wohlbenannten Kindern in einem Kindergarten oder in der Schule sind. Und schon sind sie da, die Vorurteile, Bemerkungen und Gedanken.
Wenn Vielfalt zur Bedrohung wird, flüchten die geistig Armen.
Es gibt keine „schlimmen“ Namen.
Es gibt einfach nur Namen.
Für Menschen.