Schon seit Wochen begleiten sie mich.
Verbergen sich, bis sie sich in stillen Moment plötzlich offenbaren.
Der Faustabdruck in Rigips. Die Brüche, die von ihm weggehen, ganz hinten, im Zimmer oben. Meine Faust passt dort nicht hinein, der Abdruck ist zu groß.
Das verbogene Scharnier, das gesplitterte Türblatt. Massivholz. In Tritthöhe.
Die nächste Tür, die ich heute saubermachte und an der ich bestimmt schon dutzende Male vorbeigegangen bin, ohne mir die Zarge genauer anzusehen. Beim Putzen sah ich dann, dass das Schließblech mit einigen Holzteilen neu verleimt und verschraubt wurde, nachdem es ganz offensichtlich mit Gewalt aus der Zarge herausgebrochen wurde.
Das Blut hinter der Zimmertür.
Einige Tapetenschichten weiter kommen mit Pinsel geschmierte Parolen ans Tageslicht.
Eingeritzte Hakenkreuze auf der Fensterbank. Das Puzzle liegt nicht einmal ansatzweise erkennbar auf dem Tisch und doch lässt es mich schaudern.