Überlebt

Ein Sechs- bzw. zeitweilig Sieben- bis Neunpersonenhaushalt hat vier Tage ohne eine Geschirrspüle überlebt. Nicht etwa, weil wir mit der Hand abgespült oder soviel Geschirr hätten, sondern weil ich extrem verantwortungsbewusste mitdenkende Kinder habe, die auf jedes panische „Mach kein Geschirr dreckig, wenn du was isst!!!“ meinerseits verständnisvoll nur einen Apfel/ein Stück Schokolade/eine Scheibe Käse gegessen haben.

Ich gebe zu, der Mehrkinderbesuch am Donnerstag war kritisch, aber letztendlich finden es Kinder total super, wenn man drei Kilo Obst und Gemüse einfach auf eine riesige Platte schichtet und das Ganze mit in den Garten gibt. Und auch der Kobold hat nicht gemeckert, als er am Freitag sein Pausenbrot und Obst in einer Weihnachts-Cellophantüte mit Sternchen mitnehmen musste.

Also… kaum.

Gestern dann also mit einem Zusatzkind in die Stadt gefahren und eine neue Geschirrspüle gekauft. Die, die ich wollte, war natürlich nicht mehr auf Lager. Und auch nicht mehr lieferbar. Haha. Samstagabend und so.

Amüsiertes Lächeln beim Mann, helle Panik bei mir.
Bis mir einfiel, den Verkäufer zu fragen, ob ich denn genau diese hier, die dort stand, haben könne.

Jetzt. Sofort.

Er strich mal eben ein paar Zahlen vom Preis weg und nickte. Der Mann und er luden die Geschirrspüle ins Auto, während ich mit den Kindern so lange ein Eis essen ging.

10 Minuten später hatten wir alle Kinder, uns und eine niegelnagelneue Geschirrspüle im Auto und ich atmete auf.

Seit heute Morgen ist sie angeschlossen und wäscht gerade unfassbar leise die erste Ladung Geschirr (Wie STILL so eine Maschine sein kann… die Alte erinnerte mehr an Wasserflugzeuge bei der Landung).

Haushaltshimmel.

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