Ein Tag, der damit beginnt, dass man um 8 Uhr morgens die Feuerwehr anrufen muss, kann nicht viel besser werden. Ein typischer Samstag, der 14., spottet der Zyniker in mir, aber der Freitag mit der 13 gestern war auch schon richtig scheiße.
Bis dahin stelle ich mit einiger Belustigung fest, dass der sehr nette Feuerwehrmann am Telefon auf meine Aussage: „Es riecht nach Gas.“ mit der Gegenfrage antwortete: „Nach welchem denn?“. Da konnte ich ihm leider nicht weiterhelfen (die Chemikertochter in mir schämt sich ein bisschen unmotiviert dafür). Sie kamen mit großem Auto, Polizei und in kompletter Montur und stellten als erstes fest: Es riecht nichts.
Hielten das Messgerät über die offene Baugrube und das zeigte exakt NICHTS an. Inzwischen roch es aber so penetrant nach Gas, dass ich nicht mehr wie in den ersten Minuten an meinem Verstand zweifelte, allerdings was nützt mir das, wenn es sonst keiner riechen kann und auch nichts messbar ist?
Zu meiner Erleichterung wurden dann aber die Stadtwerke verständigt, dass sie sofort kommen müssen und nach einiger Zeit roch einer der Feuerwehrmänner ebenfalls etwas.
Eine Stunde später war das Rohr geflickt und die Kinder maßlos maulig, dass sie nicht mit rausdurften und auch nichts sehen konnten (Feuerwehrauto! Feuerwehrmänner! Polizei!), aber das war mir zu gefährlich und darum auch egal.
Den Rest des Tages waren meine Gedanken abwechselnd damit beschäftigt, meinen desolaten Gesundheitszustand in Schach zu halten und mich zu gängeln, ich solle mich nicht so anstellen, weil alles viel schlimmer kommen könnte und sich dann wieder mit obigem Thema beschäftigten.
Alles Scheiße. Ehrlich jetzt.