Irgendwann ist man an einem Punkt angelangt, an dem man das Leben an und für sich nur noch loslassen kann. Muss, um den Dingen ihren Lauf zu lassen. Und dann nur noch zusehen kann, wie sich die Dinge entwickeln. Es ist, wie es ist. Mit all dem Schmerz, der Verzweiflung, der Liebe und der Hoffnung.
Monat: Januar 2016
Fortschritte
Immerhin, ich kann inzwischen wieder mehr heben als eine leere Klorolle. Leider habe ich mir mit meinem neuen Anspruch, dass der beschissene linke Arm genauso viel können muss wie der Rechte, gerade vermutlich die Schulter ausgekugelt, als ich versuchte, mein Deo zu benutzen. Aber irgendwas ist ja immer. Ich habe die letzten Tage die ersten drei StarWars Filme gesehen. Nicht freiwillig, sondern für die lieben Kleinen (die inzwischen gar nicht mehr so klein sind, ich gebe zu, mein Fernseh-/Filmverbot für pubertierende Teenager überdenken zu müssen), die mich in den vergangenen Monaten in schier unerträglicher Endlosschleife Dinge fragten, die ich einfach nicht beantworten konnte, ohne zwei Stunden lang auf Wikipedia nachzulesen. Dann eben so. Was an schauspielerischer Oberflächlichkeit vielleicht noch übersehen werden konnte in Anbetracht eines gewollt reduzierten Anspruches an eher seichte Gehirntiefe des Zielpublikums, war storytechnisch einfach nur schlecht umgesetzt. Immerhin, Laserschwerter.
Aber irgendwann ist man wohl in einem Alter, in dem es das dann auch nicht mehr rausreißt.