Anne

So roh und unerträglich die letzten Wochen waren, so sehr waren sie auch Geschenk.

Endlich mit dem Kampf nicht mehr alleine sein.

Sich fallen lassen dürfen, jeden Tag. Nach dem Kampf, während des Kampfes. Wenn da (wenn auch nur virtuelle) Arme sind, die umfangen und für einen kurzen Moment alles abschirmen, das auf einen einstürmt.
Die kurze Pause, das Schreien, das jemand aushält.

Eine Stunde, zwei.
Vertrauen, Liebe, die es möglich machen, dass man sich offenbart. Angenommen wird. So wie man ist. Getragen.

In Freundschaft. In Liebe.

Schreibe einen Kommentar