Generell bin ich ja begeistert von Wundheilung bei Kindern.
Und so sieht die am Sonntagabend vollständig durchtrennte Lippe des Mottenkindes im Grunde hervorragend aus.
Das Bisschen, was da noch an Gewebe raushängt und das Loch im Oberkiefer nun mal außen vorgelassen, ist die Lippe seit Montag nicht mehr aufgeplatzt, blutet nicht mehr und die Schwellung ist auch deutlich geringer geworden.
Das Kind, das strenge Auflagen zu erfüllen hat bezüglich Ruhe und Berührungen an den offenen Wunden schert sich einen Dreck um Anweisungen und macht einfach weiter wie bisher.
Und ganz der Uropa meckert sie ab und an, dass die Fäden so stören würden – ob wir das nicht eben selber machen könnten mit dem Rausziehen.
Bis Freitag warten wir nun noch, dann kann auf jeden Fall ein Teil der Fäden schon mal weg.Und irgendwann im Laufe der nächsten zwei Wochen wird sich dann wohl auch unser Strohhalmverbrauch wieder normalisieren.
[Pudding durch Strohhalm – geht]
[Tomatensauce mit winzig kleinen Spaghettikrümeln haben gerade einen Tobsuchtsanfall ausgelöst]