Nur noch ein Jahr, nur noch ein Jahr…
Die Klasse des Tochterkindes geht mal wieder ins Kino. Diesmal kein Zeichentrickfilm wie der letzte, den sie mit 5 Jahren sehen musste (ohne, dass wir im Vorfeld darüber informiert worden wären) und nach dem sie wochenlang Alpträume hatte – perfekt ausgewählt für das Seelenleben eines Kindes, das rein psychologisch gesehen dahingehend noch gar nicht voll ausgereift war, Fantasie und Realität zu unterscheiden.
Diesmal ist ja alles anders – diesmal ist das Kind ja schon 8 Jahre alt. Und immerhin wird an einem Freitag Mittag verkündet, dass man am Montagmorgen ins Kino gehen würde. Nachfragen nicht erwünscht. Diesmal ein Film mit echten Menschen und animierten Skeletten, Mumien und sonstigem. Aber lustig.
Hmhm. Ich kanns mir jetzt schon lebhaft vorstellen.
Ich kenne den Film und er ist ganz nett als seichte Unterhaltung. Für Jugendliche bis Erwachsene.
Und dem Himmel sei Dank haben wir das Ding im DvD-Regal stehen, so dass sich das Tochterkind nun am Wochenende in unserer Gesellschaft diese infantile Art der Unterhaltung mit Dialogen, bei denen ich meine eigene Kinder für Ausdruck und Wortwahl rügen würde ansehen darf und wir den Film vermutlich totquatschen dürfen, damit uns die darauffolgenden Nächte nicht aufs Butterende schlagen.
Aber wie sagte die Direktorin bei einem anderen Thema schon so schön vor eineinhalb Jahren? Die meisten Kinder im Alter des Tochterkindes sehen schon so viel Gewalt, die können das ab. Wenn unsere Tochter damit ein Problem hätte, wäre das nicht ihre Angelegenheit.
Japp. Wissen wir inzwischen. Danke für das Gespräch.