Bemerkenswert: Vor acht Jahren war ich selbständig und hatte Stress. Reichlich. Ich hatte ein enormes Arbeitspensum zu bewältigen und ein Neugeborenes dabei.
Sprach ich von meinem beruflichen Stress, wie ich von Termin zu Termin hetzte und dass ich nachts arbeiten würde, damit ich unter Tag eben auch Mutter sein könnte, obwohl ich das Kind damals quasi alleinerziehend sowieso zu allem mitnehmen musste, erntete ich bewundernde Blicke und viele „Ah“s und „Oh“s und Neid und viele Aussagen wie: „Ich find das so toll, wie du das machst und das ist so bewundernswert und die Reisen und die vielen Termine und wow – für so ein Leben muss man geboren worden sein. Wahnsinn“
Sprach ich von meinem Stress als Mutter eines ersten Kindes, kam ein: „Naja, wolltest es ja so, hm?“