Arbeit

Die letzten eineinhalb Stunden auf den Knien im Esszimmer verbracht, um 14qm dieser grottenhässlichen weißen sechseckigen Fliesen zu schrubben, die hier überall verlegt wurden, bevor der neue Fußboden drauf kommt.

Der wiederum atmet unten gerade entspannt vor sich hin, während ich meine Pause zum Bloggen nutze und dazu, das Chaos, das der liebenswerte Herr Honig in der Zeit veranstaltet hat, zu beseitigen.

Wieder neue benutzte Wattestäbchen für die Ohren gefunden. Diesmal in den Heizungen im Esszimmer. Überlege in boshaften Momenten, alle zu sammeln und dem Vorbesitzer zu schicken.

Als ich mit dem Tochterkind gestern wieder über den reichen Jungen aus der Villa von gegenüber, der immer so traurig aussieht, gesprochen habe, sagte sie: „Mama, da sieht alles so perfekt aus. Ich glaube, der hat überhaupt keinen Spaß.“

Ich grinste wissend in mich hinein und antwortete vorsichtig: „Tochterkind, ich glaube, die meisten Menschen hätten wesentlich mehr Spaß in der Villa drüben als in dem Chaos hier.“ und zwinkerte ihr zu.

Sie nahm sich wieder den Hammer, mit dem sie gerade den Durchbruch zu ihrem zweiten Zimmer erweitert und zuckte mit den Schultern, als sie die Treppe nach oben ging: „Gut, dass wir nicht die meisten Menschen sind.“

[Weiter gehts. Ich habe jetzt noch genau zwei Stunden Zeit, den Fußboden zu verlegen, alles zuzuschneiden, abzudichten, sauber zu machen und wieder einzuräumen, um dann warmes Essen auf dem Tisch zu haben. Und das Baby muss zwischendurch auch noch in den Schlaf geschuckelt werden.]

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