Frustration. [Hass]

Da hat man die Gefühle weitestgehend im Griff und dann kommt wieder so ein Klopfer. Natürlich kann man als strahlender Held am Telefon dem Tochterkind großzügig  50 Euro als Spende zum Schulspendenprojekt versprechen. Da das Tochterkind bereits alle gesammelten Beträge abgeben musste, haben wir zu dem Betrag, den wir ihr gaben, auch den versprochenen Betrag des Exmannes ausgelegt und mitgegeben. Er wollte das schließlich Tage zuvor sofort überweisen.

Sofort kommt ja dann vielleicht – wenn wir sehr viel Glück haben – in einigen Wochen mit dem Unterhalt, der einen dreistelligen Betrag jeden Monat zu niedrig ausfällt und deutlich unter dem Mindestunterhalt liegt. Kein Problem.

Zweifel am gewählten Weg. Immer mal wieder. Wir haben vor Jahren (und nach dem ganzen Scheiß mit Unterhaltsvorschuss und Co.) entschieden, dass wir ihn laufen lassen. Sobald wir das Jugendamt oder einen Anwalt mit im Boot haben, fängt er an zu lügen und das Kind zu manipulieren. Ich habe jahrelang ein total verstörtes Kind von Umgängen zurückbekommen und ich brauche das nicht mehr. Wirklich nicht.

Wenn eine Siebenjährige panische Angst entwickelt, weil sie nachts alleine in eine fremde Wohnung gesperrt wird, dann ist das nachvollziehbar. Für normale Menschen. Nicht für Arschlöcher.

Je weniger er zahlen muss, desto weniger will er sie sehen oder sprechen.

Vielleicht ist einfach das unser Deal.

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