Nachdem alle vier Kinder schon heute früh dort waren, ging es mir heute Nachmittag an den Kragen war ich heute Nachmittag dran. Ich knautsche das Taschentuch meines Großvaters in den Händen und verdamme den Umzug, weil ich die Metalllibelle nicht finde, die ich normalerweise dabeihabe und zittere so vor mich hin.
Er strahlt mich an. „Alles gut.“
Ich schließe gottergeben die Augen und verkrampfe mich auch nur so ein ganz kleines Bisschen auf dem Stuhl. Er muss was abschleifen und neu machen und greift nach dem Bohrer. Irgendwas fehlt.
Ich reiße die Augen auf. „Betäubung! Sie haben die Betäubung vergessen!!“ Ich spüre die Panik hochkriechen und atme.
Er legt seine Hand auf meine Schulter. „Haben Sie hier jemals Schmerzen bei der Behandlung gehabt?“
Ich schüttle stumm den Kopf.
„Sie haben immer noch so ein großes Problem mit dem Vertrauen. Es wird besser, aber Sie sind ein kleines wildes Kätzchen, das faucht und kratzt, weil es verlassen wurde.“
Der harte russische Akzent in Verbindung mit seiner sanften tiefen Stimme gibt mir den Rest. Ich spüre die Tränen und blinzle sie weg.
„Ich sage Ihnen was. Sie vertrauen mir heute. Einfach so. Weil Sie es können.“
Er zeigt auf eine Schublade.
„Dort drinnen ist genug Betäubungsmittel, um mehrere Bären zu betäuben. Wenn Sie auch nur den winzigsten Schmerz spüren, spritzen wir eine Betäubung. Nehmen Sie die Hand an meinen Arm. Sobald sie drücken, höre ich sofort auf.“
Ich atme. Mir ist unwohl, aber wenn ein Mann außer meinem eigenen Vertrauen verdient, dann dieser. 10 Minuten später ist alles vorbei und ich spüre die Welle der Euphorie, die nach jedem Zahnarztbesuch hochschwappt.
„Sehen Sie. Sie sind großartig. Vertrauen ist etwas Gutes. Sie haben das nur anders gelernt. Und jetzt müssen wir das wieder umdrehen.“
Ich brauche keinen Psychiater. Ich habe einen Zahnarzt.