Helfen ist ja an und für sich okay.
Besonders, wenn man dafür nicht aus seiner Komfortzone heraustreten muss. Und ebenfalls, wenn man Zeitpunkt, Ort und die Intensität des Helfens selber bestimmen kann. Vielleicht ist das aber gar keine wirkliche Hilfe. Vielleicht doch.
Ich persönlich weigere mich zu glauben, Hilfe sei nur etwas wert, wenn man dafür ein Opfer bringen muss. Das ist Unsinn. Manchmal reicht es aber nicht, kein Opfer bringen zu müssen und hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Sehr viele – viel zu viele – Menschen entscheiden sich an diesem Punkt dafür, in ihrer persönlichen Komfortzone zu bleiben.
Keine Zeit, keine Kraft, keine Nerven, kein Geld, keine Lust…
Vielleicht wird es für dieses Mädchen, diesen Jungen, diese Frau, diesen Mann, diesen Menschen in 20 Jahren einen Unterschied gemacht haben, dass ich heute Ja gesagt habe.