Schmerzhafte Zeiten

Der Tod seiner Mutter, die Kontaktaufnahme zu seinem Vater nach so vielen Jahren, das Angebot, ihm zu helfen, eine Bemerkung, die so sehr weh tut, auch und immer noch nach so vielen Jahren, mein Wanken um mein depressives Loch herum, das Zusammentreffen mit dem Exmann gestern und die Übergabe der Waffe, die er damals auf mich gerichtet hat, das Fehlen meiner großen Tochter, nebenher die Hausentscheidung und schlussendlich die Übernahme durch meine eigenen Hormone, die mich mit beißend schmerzhafter Migräne erstmal zwei Tage ins Bett schicken, wo das Kopfkino nicht endet sondern im Gegenteil erst richtig in Stimmung kommt, mit Horrorszenarien durch meine Synapsen zu tanzen. Der Kopf brüllt das Herz an, sich nicht so anzustellen und mein ganzes Ich sitzt kauernd in einer Ecke und wartet. Minuten, die zäh fließend zu Stunden werden. Immer weiteratmen.

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