Vom Heilwerden

Und dann sitzt er bei mir in der Küche, während ich das Abendessen vorbereite und sagt ganz ruhig diese Worte. Und ich ahne, was ihn das gekostet hat. Ich fühle, weiß und sehe, wie sehr und wie aufrichtig er in jedem Moment darum bemüht ist, das Richtige zu tun. Es ist nicht so schrecklich, wie ich es vermutet habe. Es ist nur schrecklich, die Unsicherheit zu spüren. Zu fühlen, dass er kämpft. Das tat er diesmal nicht. Zum ersten Mal. Keiner meiner Sinne hat diesen Satz kommen gefühlt. Und darin liegt so viel Trost und so viel Hoffnung.

Wir können die Vergangenheit nicht ändern.

Aber vielleicht weitergehen?

Schreibe einen Kommentar