Hier betritt keine gewöhnliche Druidin die Bühne.

Hier materialisiert sich eine Mischung aus Mondgöttin, Ästhetik und Naturkatastrophe. Bemerkenswert ist vor allem der Widerspruch zwischen Erscheinung und Wirkung: Elume ist sanft, freundlich, edel – bis jemand auf die unkluge Idee kommt, sich ihr im Kampf entgegenzustellen. Dann regnet es Sterne. Brennend natürlich.
Elume muss weder laut sein noch sich wichtig machen. Andere Charaktere brauchen vielleicht Ansagen, große Auftritte oder wenigstens ein bisschen dramatisches Schulterzucken. Elume lächelt nur freundlich, während Sonne, Mond und halbe Galaxien im Hintergrund ihre Arbeit erledigen.
Hinter all dem Sternenstaub steckt allerdings vor allem Verlässlichkeit. Sie kämpft mit uns, nicht über uns. Ihre Größe besteht nicht darin, sich aufgrund ihres überragenden spielerischen Könnens von der Gruppe abzuheben, sondern darin, ihre Stärke ganz selbstverständlich in sie hineinzutragen.
Am Ende ist Elume deshalb fast schon verdächtig vollkommen: weise, freundlich, kampflustig, naturverbunden, kosmisch aufgeladen und trotzdem diejenige, die nach dem Wipe mit ruhiger Selbstverständlichkeit „Alles gut, wir probieren es einfach noch mal.“ sagt.
Andere bringen Schaden.
Elume bringt das gesamte Firmament.