Manchmal erfordert es weniger inneren Widerstand, sich den Stempel des Versagens auf die Stirn zu stempeln als sich der unbequemen Tatsache zu stellen, dass man in jeder Sekunde seines Lebens Handlungsmacht besitzt und diese dann auch anzunehmen, statt in der selbstherrlichen Vermaledeiung seines Charakters zu verharren und alle aktiven Handlungsentscheidungen zugunsten des passivem Ergebens in das eigene Schicksal beiseite zu schieben.
So bin ich halt, was soll ich tun?
[Gebenedeit sei die Demut, den inneren Mechanismen immer noch die andere Wange hinzuhalten, wenn man schon längst hättest aufstehen und gehen können.]