Frei

Ich bitte Butz um Mithilfe bei einer sehr unschönen Aufgabe, die mit ziemlich viel Muskelkraft und Schweiß verbunden ist.

Er blickt mich nachdenklich an. „Das klingt nicht gut. Kann ich Nein sagen?“

Ich denke an Uroma und antworte, was sie mir in solchen Situationen halb summend, halb lächelnd in den Raum gestellt hat:

„Natürlich, Kind. Du bist zu jeder Zeit Herr deines Schicksals und deines Glückes Schmied.“

Der kleine Sohn überlegt. „Aber das hat Konsequenzen, oder? Dann musst du es machen? Und dir geht es nicht gut. Außerdem backst du ja meinen Kuchen, weil ich morgen Geburtstag habe… Ich mach es!“

[Ich vermisse dich, Oma.]

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