nackt

Nur der Eine, der alles sehen darf. Älter, erfahrener, unschuldiger und weiser. Ruhiger. Und hemmungsloser. Beherrschter.
Nur er darf die Masken fallen sehen, die Hüllen, die aufplatzen und das Ich offenbaren.

Er hat dem Herz schon oft Wunden zugefügt. Auch bleibende Narben. Nie absichtlich. Er würde nie vor mir etwas verbergen. Der Unterschied, von dem ich nie dachte, dass er existiert, verändert alles.

Wir schulden uns nichts weniger als die Wahrheit. Immer.

Magnetismus

Ich bin in noch nie so schnell so hart geworden wie im Moment, sagt der Mann, der an Potenz eigentlich nicht zu überbieten ist. Und auch nach 5 Jahren schießt das Adrenalin jedes Mal in meine Adern, wenn wir uns berühren. So besonders. So kostbar.

Verzeihen

Ich habe letzte Woche eine sehr beeindruckende Predigt gehört und beschäftige mich gedanklich nun schon seit Tagen damit.

„Verzeihen ist sehr eng mit dem Wort verzichten verbunden.
Ich verzeihe dir bedeutet immer auch:
Ich verzichte darauf, dass du dich so verhältst, wie ich es mir wünsche.“

Wenn man nach diesem Anspruch leben will, ist verzeihen eigentlich unnötig, weil der Verzicht auf das Handeln des Gegenübers nach eigenen Wünschen und Wertmaßstäben schon im Vorfeld elementarer Bestandteil der Beziehung ist.

Verzeihen also eine Frage des Respekts?